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DC I: The Fall of Athens

Der Beginn der Geschichte: Die erste DC-Performance wurde am 16. Februar 2009 vor dem Hintergrund der Akropolis in Athen abgehalten.



DC II: Hope or Hype

Die zweite DC-Performance wurde am 21. Mai 2009 unter dem Titel "Hope or Hype" abgehalten – an einem Ort, von dem andere Künstler nur träumen können: Am Brandenburger Tor, auf Augenhöhe mit der weltberühmten Quadriga.



DC III: Funeral

"Funeral", die dritte Performance in der "DC"-Reihe, fand am 10. Juni 2009 statt, unangekündigt und mitten in der Öffentlichkeit. Der Schauplatz war diesmal kein historischer Ort, sondern die Kunstwelt selbst – repräsentiert durch die Kunstmesse Art Basel.



In den Medien:

MSNBC - Countdown with Keith Olbermann (USA)
This is Genius (UK)
EuroNews (EU)
Blick (Schweiz)
ITV News (UK)
Nederland I (Niederlande)
ABC (Australien)
Macleans (Kanada)
Ekathimerini (Griechenland)
CCTV international (China)
20 minutes (Schweiz)
Globo (Brasilien)
Sina.com (China)
China.com (China)
Times Online (UK)
Xinhua News (China)
Čas (Slowakei)
Blesk (Tschechien)
El Heraldo (Kolumbien)
Daum (Korea)
News.com.au (Australien)
The Wall Street Journal (USA)
TV Noviny (Slowakei)
ABC News (USA)
San Francisco Gate (USA)
Kristianstadsbladet (Schweden)
Metropol (Ungarn)
Observador Global (Argentinien)
Pluska (Slowakei)
Limburgs Dagblad (Niederlande)
Nettavisen (Norwegen)
Magyar Szó (Ungarn)
Democratic Underground (USA)
Folksbladet (Schweden)
IOL Diàrio (Portugal)
Ticinonline (Schweiz)
TVI24 (Portugal)
Dagbladet (Norwegen)
Hintergrund

Das erste Zehntel des 21. Jahrhunderts ist vorüber. Mit sich geführt hat es Verunsicherung und Veränderung. Das vermeintlich stabile Weltbild des späten 20. Jahrhunderts hat sich als optimistische Illusion entpuppt; das "Ende der Geschichte" zu Gunsten der westlichen Weltordnung, von dem nach Ende des kalten Krieges gesprochen wurde, ist ausgeblieben. In Form von globaler Erwärmung und Artensterben beginnen der technologische Fortschritt und die Konsumgesellschaft des 20. Jahrhunderts ihre Schattenseiten abzuzeichnen. Die globale Finanzwelt hat sich zu verantwortungsvollem Handeln im Grossen und Ganzen unfähig erwiesen; zu oft mussten soziale Verantwortung und nachhaltiges Denken dem persönlichen Profit ihrer Funktionäre weichen, und zu oft haben sich ihre raffinierten Konstrukte als haarsträubende, unhaltbare Traumgebilde herausgestellt, unter deren Kollaps schlussendlich die Gesamtheit der Gesellschaft zu leiden hat. Auch die internationale Politik hat angesichts der sich abzeichnenden Probleme bisher wenig Handlungsfähigkeit bewiesen.

Gleichzeitig ist eine Vielzahl an rapiden technologischen Veränderungen eingetreten, die neue soziale Entwicklungen mit sich führen. Es entstehen neue Methoden der Kommunikation, der Informationsverbreitung, der Meinungsbildung und der Massenorganisation. Es entsteht eine komplett neue soziale Dynamik jenseits von gesellschaftlichen Schichten und Landesgrenzen, die eine Vielzahl an neuen Ideen mit sich bringt. Ungefähr ein Drittel aller Menschen verwenden heute das Internet; zu Beginn des Jahrhunderts war es noch ca. ein Sechzehntel. Über 400 Millionen Menschen kommunizieren heute über die Webseite Facebook – vor sechs Jahren existierte sie noch nicht.

Will man also ein Zwischenfazit über unsere Zeit ziehen, müsste es lauten: Die Welt befindet sich einmal mehr im Umbruch. Es sind tiefgreifende Veränderungen im Gange; es entsteht Bewegung.



Das DC-Projekt

In jedem Teil der Welt manifestieren sich diese Entwicklungen wieder neu vor dem Hintergrund lokaler Themen und lokaler Geschichte, und verbinden sich mit diesen. Was von einem Reisenden, der sich durch diese Orte bewegt, wahrgenommen wird, scheint fast wie eine Momentaufnahme unserer Zeit - ein Bild der Welt, die einmal mehr an der Weggabelung steht. Mit dem DC-Projekt sollen diese Impressionen künstlerisch festgehalten und dokumentiert werden – in Form einer Serie von Fusionsperformances auf der ganzen Welt.

Die Reise begann am 16. Februar 2009 in Athen. Als zentrales Motiv der Performances wurde der damals soeben neu gewählte US-Präsident Barack Obama ausgewählt. Die neuartige Führung seiner Wahlkampagne und die aussergewöhnliche weltweite Unterstützung für seine Kandidatur sind symptomatisch für den Zeitgeist unserer Tage, für den immer stärker spürbaren Drang nach Veränderung. Endziel der Reise ist somit auch Washington DC. Thematisch gesehen ist Person und Politiker Barack Obama aber nebensächlich.

Der Schauplatz der Performances ist dabei fester Bestandteil der entstehenden Bilder. So fand die erste Performance vor der Akropolis in Athen statt; die zweite beim Brandenburger Tor in Berlin und die dritte vor dem Hintergrund der Art Basel 2009.

Weitere DC-Performances sind in Vorbereitung.

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